Betriebspraktikum

Die Schülerinnen der 9. Klassen der St. Angela Realschule tauschen regelmäßig im Januar für drei Wochen die Schulbänke mit einem „Arbeitsplatz“ in einem selbst gewählten Praktikumsbetrieb.

Wir legen Wert darauf, dass die Schülerinnen im Vorfeld schon selbst tätig werden und im Anschluss an getrennte Informationsveranstaltungen für Eltern und Schülerinnen Kontakt mit Betrieben aufnehmen und sich ihren Praktikumsberuf und ~betrieb selbst suchen. In der Regel bemühen sich die Schülerinnen selbst um Praktikumsstellen, d.h. sie sprechen persönlich in den einzelnen Betrieben vor und klären ab, ob sie in dem vorgesehenen Zeitraum dort als Praktikantin arbeiten können. Einige öffentliche Einrichtungen und Betriebe verzichten auf ein persönliches Gespräch mit den Praktikantinnen und bitten um Meldung der Schülerinnen durch die Schule.

Weitere Informationen
Der Politikunterricht ist in den letzten Wochen des Jahres durch die Vorbereitung auf das dreiwöchige Betriebspraktikum geprägt. Die Schülerinnen formulieren Erwartungen an ihr Praktikum, stellen ihr Vorwissen über den Betrieb und das Berufsbild dar und entwickeln Regeln (Hinweise) zum Verhalten im Praktikum, damit es zu einer möglichst positiven Erfahrung wird. Ebenso wird erörtert, wie die Dokumentation des Praktikums erfolgt. Die zu erstellende Praktikumsmappe ist sowohl ein Tätigkeits- wie Erfahrungsbericht. Sie ist eine individuell anzufertigende Hausarbeit der Schülerinnen, in welcher sie ihr Praktikum beschreiben und reflektieren. Jede Praktikumsmappe muss folgende Punkte umfassen: -> Erwartungen der Praktikantin -> Betriebs- und Arbeitsplatzerkundung mit Grundrisszeichnung -> Beschreibung von einer typischen Tätigkeiten -> Zusammenstellung und Erläuterung von Fachbegriffe -> Beschreibung des Berufsbildes und Anforderungsprofil des Berufes ->einem ausführlichen Tagesbericht -> Reflexion / Auswertung des Praktikums Nach den Weihnachtsferien, also am Ende des ersten Halbjahres, beginnt für die Schülerinnen der neunten Klassen das dreiwöchige Betriebspraktikum. Die Schülerinnen haben in dieser Zeit die Gelegenheit, sich in entsprechenden Betrieben hinsichtlich ihrer möglichen Berufswahl umzusehen und so einen Einblick in die Wirtschafts- und Arbeitswelt zu erhalten, unter Anleitung zu beobachten und einfache, im Betrieb mögliche Arbeiten zu verrichten. Man kann in dieser Zeit viel ausprobieren und merkt, ob einem der Beruf Spaß macht. Man kann viel über Berufe lesen, aber wirklich im Betrieb zu stehen, sich selber auszuprobieren, die Atmosphäre zu erleben, das ist etwas ganz anderes. Zu merken, ob die Vorstellungen von einem Beruf und die Realität übereinstimmen oder nicht zusammenpassen, ist eine wichtige Erfahrung. Während des Praktikums werden die Schülerinnen von den betreuenden Lehrern besucht. In den ersten Wochen des zweiten Halbjahres wird das Praktikum im Unterricht nachbereitet. Unabhängig von der Erstellung der Praktikumsmappe dokumentieren die Schülerinnen zentrale Erfahrungen und Eindrücke aus ihrem Praktikum und stellen ihre Ergebnisse in der Klasse vor.