Konzept des ergänzenden Unterrichts

Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 wurde in den Klassen 7-9 ein Teil der Ergänzungsstunden, die den Schulen im Zuge der Schulzeitverkürzung am Gymnasium auf acht Jahre (G8) zur individuellen Förderung zur Verfügung stehen, auf Kurse verteilt, durch deren Wahl die Schülerinnen gezielt Schwerpunkte setzen können.
So können Schülerinnen, die Unterstützung in einzelnen Fächern brauchen, gezielt Hilfe in kleinen Gruppen erhalten, während gute Schülerinnen diese Freiräume nutzen können, indem sie außerunterrichtliche Angebote oder Projekte für leistungsstarke Schülerinnen belegen.
Gleichzeitig ergibt sich eine zeitliche Flexibilität für alle Schülerinnen, da bei der Wahl die Terminierung der Angebote feststeht.
In der konkreten Umsetzung werden drei Ergänzungsstunden aus den Klassen 7, 8, 9 heraus-genommen und in vier mindestens zu belegende Kurse umgewandelt. In jedem Schuljahr 7 und 8 ist mindestens ein Kurs zu belegen. Schülerinnen, die durch ihre Fächerwahl ein höheres Stundenpensum als ihre Mitschülerinnen haben (musische Klasse; Tandem Latein/Französisch parallel; Französisch im WPII, falls 4-stündig), können diese Zusatzstunden als Kurse einbringen.

Die Kursangebote sind sehr unterschiedlich und variieren je nach Möglichkeiten und Bedarf. Beispiele für Kurse sind:
-> Förderangebote in Latein, Mathematik, Englisch, Deutsch, Französisch
-> Angebote für leistungsstarke Schülerinnen, wie z.B. Latein, Mathematik in Geometrie und Kunst, Französisch im Film, Teilnahme an Jugend  forscht oder einem Geschichtswettbewerb
-> musisch – künstlerische Angebote, wie z.B. Jazzband, Schulchor, Schulorchester, Improvisationstheater, Papierkunst
-> sportliche Arbeitsgemeinschaften, wie z.B. Badminton, Fußball, Leichtathletik, Basketball
-> Angebote im sozialen Bereich, wie Ausbildung und Tätigkeit als Coach oder Streitschlichterin, soziales Engagement im Altenheim oder Kindergarten
Die Teilnahme an den belegten Kursen wird klassifiziert auf dem Zeugnis vermerkt.
Wir haben damit für unsere Schule ein Konzept entwickelt, das den Schülerinnen individuelle Förderung bietet, gleichzeitig aber auch Freiräume eröffnet und den Stundenplan entzerrt.