Hausaufgabenkonzept

Hausaufgabenbetreuung
Für beide Schulformen wurde an der St. Angela-Schule ein Hausaufgaben- und Betreuungskonzept für die Klassen 5 – 8 entwickelt.
Folgende Angebote stehen zur Auswahl:
Schiene I:
– 13.00 – 15.00 Uhr: Pause und reine Hausaufgabenbetreuung
Schiene II:
– 13.00 – 15.30 Uhr: Pause und Angebot und anschließend Hausaufgabenbetreuung

Die Hausaufgabenbetreuung befasst sich mit den zu erledigenden Hausaufgaben, ist jedoch nicht als Nachhilfeunterricht zu verstehen, wenngleich die Betreuerinnen bei besonderen Fragestellungen gerne Hilfe leisten.

-> Hausaufgaben dienen in erster Linie dazu, im Unterricht erarbeitete Fachinhalte und prozessbezogene Kompetenzen einzuüben, anzuwenden und zu vertiefen. Zudem wird den Schülerinnen bei der Beschäftigung mit der Hausaufgabe bewusst, inwieweit sie die geforderten fachlichen Zusammenhänge verstanden haben.
-> Hausaufgaben können auch zur Vorbereitung auf eine nachfolgende Unterrichtsstunde eingesetzt werden.
-> Gelegentlich kann auch eine neue Aufgabe Gegenstand der Hausaufgabe sein. Die Auseinandersetzung mit einer neuen Aufgabe soll dazu beitragen, das eigenständige Lernen und Arbeiten zu fördern.
-> Es gibt keine Hausaufgaben, die auf der Basis der Freiwilligkeit erteilt werden.
-> Hausaufgaben weisen grundsätzlich einen Bezug zum Fachunterricht auf. Sie berücksichtigen den Entwicklungsstand und die individuelle Leistungsfähigkeit der Schülerinnen. Hausaufgaben werden regelmäßig kontrolliert und im Hinblick auf die weitere Gestaltung des Unterrichts ausgewertet.
-> Hausaufgaben werden in der Regel nicht als Einzelleistung zensiert. Sie werden jedoch zur Beurteilung des Lern- und Arbeitsverhaltens der Schülerinnen mit herangezogen.
-> Hausaufgaben leisten einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung des Lernerfolges. Von den Schülerinnen wird daher erwartet, dass sie ihre Hausaufgaben regelmäßig und nach Möglichkeit vollständig erledigen.
-> Das Üben für eine Klassenarbeit oder das Wiederholen von Vokabeln ist nicht Bestandteil der Hausaufgabe.

-> Die Hausaufgaben werden von der Fachlehrerin/dem Fachlehrer vor dem Ende der Unterrichtsstunde klar formuliert und gegebenenfalls kurz erläutert.
-> Die Schülerinnen tragen die Hausaufgaben in ihren Lernplaner ein. Werden in einem Fach keine Hausaufgaben erteilt, wird dies durch einen Strich im Lernplaner kenntlich gemacht.
-> Hausaufgaben werden ebenfalls ins Klassenbuch eingetragen. Schülerinnen, die erkrankt waren, können anhand der Eintragungen kontrollieren, ob sie über alle anstehenden Hausaufgaben informiert wurden.
-> Die Hausaufgaben werden so bemessen, dass sie von den Schülerinnen in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen erledigt werden können.
-> In der Erprobungsstufe (Klasse 5 und 6) soll der zeitliche Aufwand für die Hausaufgaben nicht mehr als 90 Minuten pro Tag betragen, in den Klassen 8 und 9 sollen 120 Minuten pro Tag nicht überschritten werden.
-> Hausaufgaben können auch einen längeren Zeitraum (z.B. eine Woche) umfassen und dementsprechend umfangreicher sein. In diesem Fall sollten die Schülerinnen die Arbeit sinnvoll auf mehrere Tage verteilen.
-> Die Klassenteams überprüfen zu Beginn eines jeden Schulhalbjahres die Stundenpläne der Klassen und treffen gegebenenfalls Vereinbarungen, um zu vermeiden, dass es an einzelnen Tagen zu einer übermäßigen Belastung der Schülerinnen mit Hausaufgaben kommt.
-> Im Sinne der Erziehung zur Eigenverantwortlichkeit werden die Schülerinnen selbst von der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer dazu angehalten, den Umfang ihrer Hausaufgaben im Blick zu behalten und die Fachlehrer/innen auf eine Häufung von zeitaufwendigen Aufgaben an bestimmten Tagen aufmerksam zu machen.
-> An Tagen mit Nachmittagsunterricht werden keine Hausaufgaben für den nächsten Tag erteilt.
-> An einem Tag, der einem Feiertag oder Ferientag vorangeht, werden keine Hausaufgaben für den Tag erteilt, der auf den Feiertag oder Ferientag folgt.
-> Von Freitag auf Montag können Hausaufgaben erteilt werden.
-> Am Gymnasium der St. Angela-Schule wird der Fachunterricht überwiegend in Doppelstunden erteilt. Damit reduziert sich die Zahl der Fächer, für die an einem Unterrichtstag Hausaufgaben erteilt werden können.
-> Hat eine Schülerin ihre Hausaufgaben mehrfach nicht oder nur unvollständig erledigt, werden bei Schülerinnen der Sekundarstufe I die Erziehungsberechtigten informiert.
-> Die Schülerin hat Gelegenheit, zumindest einen Teil der versäumten Aufgaben freitags in der Zeit von 13.45h bis 14.30h in der Schule unter Aufsicht nachzuarbeiten.
-> Die Klassenteams können vereinbaren, dass bei fehlenden Hausaufgaben Eintragungen in eine Liste vorgenommen werden, die ins Klassenbuch eingelegt wird.
-> In angemessenen zeitlichen Abständen erfolgt eine Befragung der Schülerinnen zu ihren Hausaufgaben. Die Ergebnisse der Befragung werden bei der Weiterentwicklung des Hausaufgabenkonzeptes der St. Angela-Schule berücksichtigt.

-> Insbesondere Schülerinnen der Erprobungsstufe fällt es anfangs noch schwer, einen Überblick über die anstehenden Hausaufgaben zu behalten und die Arbeit an ihren Hausaufgaben zeitlich zu organisieren.
Diesen Schülerinnen bietet die Schule ein Coaching durch ältere Schülerinnen an, bei dem wichtige Strategien zur erfolgreichen Bewältigung der Hausaufgaben eingeübt werden.
-> Die Schülerinnen können ihre Hausaufgaben am Nachmittag unter Aufsicht in der St. Angela-Schule erledigen. Das Angebot der Hausaufgabenbetreuung besteht von Montag bis einschließlich Donnerstag.
-> Die Betreuer/innen der Hausaufgabengruppen informieren die Koordinator(inn)en für die Hausaufgabenbetreuung, falls sich bei einzelnen Schülerinnen Probleme ergeben. Die Koordinator(inn)en nehmen ihrerseits Kontakt zu den Fachlehrer/innen der betreffenden Schülerinnen auf, um Lösungen für die bestehenden Probleme zu finden.

-> Die Erziehungsberechtigten unserer Schülerinnen werden im Rahmen der Klassenpflegschaftssitzungen auf die Bedeutung von Hausaufgaben für die Sicherung des schulischen Lernerfolges hingewiesen.
-> Es ist Aufgabe der Erziehungsberechtigten, dafür zu sorgen,
* dass den Schülerinnen genügend Zeit für die Erledigung ihrer Hausaufgaben eingeräumt wird,
* dass den Schülerinnen ein Arbeitsplatz zur Verfügung steht, an dem sie ungestört und konzentriert an ihren Hausaufgaben arbeiten können,
* dass es zu Hause einen festen Ort gibt, an dem Bücher, Hefte und andere Materialien aufbewahrt werden können.
-> Mit Hilfe der Eintragungen im Lernplaner können die Erziehungsberechtigten überprüfen, inwieweit ihre Tochter die anstehenden Hausaufgaben erledigt hat. Insbesondere für jüngere Schülerinnen kann die Kontrolle der Hausaufgaben durch die Eltern eine wertvolle Hilfestellung sein.
-> Die Erziehungsberechtigten werden gebeten, umgehend Kontakt mit der Schule aufzunehmen, sobald sich Probleme im Zusammenhang mit den Hausaufgaben abzeichnen. Ansprechpartner sind zunächst die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer oder die betreffende Fachlehrerin / der betreffende Fachlehrer.